Innere Medizin: Gastroenterologie

Leistungsspektrum

Dr. Sabine Redemann heißt die Chefärztin der Abteilung Innere Medizin II, die sich mit künftig zwei Oberärzten und zwei Assistenzärzten um alle Probleme der Organe des Bauches und seiner vielschichtigen Erkrankungen kümmert.

Es besteht gemeinsam mit der Abteilung Innere Medizin I die Weiterbildungsermächtigung „Innere Medizin“ für 6 Jahre. Durch ein Rotationsprinzip ist der Erwerb von Kenntnissen sämtlicher anderer internistischer Teilgebiete (Intensivmedizin, Kardiologie, Diabetologie etc.) gewährleistet. Es besteht die Berechtigung für Schwerpunktweiterbildung „Gastroenterologie“ für 2 Jahre, so dass die Abteilung auch ihrer Weiterbildungspflicht nachkommt. Zusammen mit der Gastroenterologie des St. Elisabeth Hospitals Iserlohn ist eine vollständige gastroenterologische Weiterbildung möglich. (Weitere Fachinformationen finden Sie auch hier .)

Die Blutentnahmen werden von speziell geschulten und ausgebildeten Arzthelferinnen ausgeführt, so dass Assistenzärzte/innen sich auf die Patientenversorgung konzentrieren können.

Aufgrund steigender und komplexerer Fallzahlen ist ein neuer und moderner Funktionsbereich eingerichtet worden, der aufgrund der erfreulichen Entwicklung der Abteilung überwiegend mit Geldern des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert wurde.

Leistungsspektrum

Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Leber, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse. Es wird das komplette Spektrum der modernen Endoksopie einschließlich Ultraschall geboten; schwerpunktmäßig operative Endoskopie.

  • Endoskopie
    • Sämtliche Spiegelungen von Speiseröhre, Magen, Dünndarm und Dickdarm
    • Entnahme von Gewebeproben
    • Polypabtragungen
    • komplette Krebsvorsorge (Darmkrebs)
    • Aufdehnung von Verengungen mit Ballons oder Bougies
    • Einbau von Endoprothesen und Stents zur Überbrückung von Verengungen im Bereich des Magen-Darm-Traktes oder der Gallenwege
    • Behandlung von Krampfadern in der Speiseröhre oder im Magen durch Ein- bzw. Unterspritzung oder durch Einsatz von Gummibändern
    • Behandlung weiterer Blutungsquellen (Haemoclip) im Magen-Darm-Trakt
    • Anwendung elektrischer Verschorfungen (Argon-Plasma-Koagulation)
    • Endoskopisch gesteuerte Anlage von Ernährungssonden in Magen und Dünndarm (PEG, PEJ, Duodenalsonden)
    • Spiegelung zur Diagnostik und Therapie von Bauchspeicheldrüsen- und Gallengangserkrankungen (ERCP mit sog. operativer Endoskopie)
    • Entfernung von Steinen aus dem großen Gallengang, Einlage von Drainagen und Sonden in den Gallengang
    • sonographisch gesteuerte Punktionen und Drainagen
    • Abklärung von Verdauungsstörungen mittels Wasserstoff-Atemtest, Messung der Magensäure (Langzeit-pH-Metrie)
    • Ultraschall über den Magen-Darm-Trakt (Endosonographie mit diagnostischem [Punktionen] und therapeutischem Ziel [z.B. Anlage von Drainageröhrchen])
    • Verödung und Ligatur von Haemorrhoiden
    • ab 2005 Messung des Drucks in der Speiseröhre (Manometrie)
  • Darmzentrum
    Seit 2004 werden Patienten mit Bauchschmerzen gemeinsam mit den Bauchchirurgen auf einer interdisziplinären „Bauchstation“ behandelt. Durch die stärkere Vernetzung der unterschiedlichen Kompetenzen ist eine umfassendere Betreuung und raschere Diagnostik möglich.