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Praxisanleitung bei wenig Zeit

Unter diesem Motto trafen sich über dreißig Praxisanleiter/Innen der Katholischen Kliniken im Märkischen Kreis und aus der Paracelsus-Klinik in Hemer zum diesjährigen Praxisanleitertag in der Fachschule für Gesundheits- und Krankenpflege. Cheforganisator und Praxisanleiter Manuel Oel war es gelungen, den renommierten Pflege- und Anleitungsexperten Dr. German Quernheim (Montabaur) für ein Seminar nach Iserlohn einzuladen.

Gemeinsam mit dem Team der Fachschule erlebten die PraxisanleiterInnen ein extrem abwechslungsreiches Programm mit einer guten Mischung aus Vorträgen, stets garniert mit Beispielen aus dem reichen Erfahrungsschatz des Referenten und Gruppenarbeiten, in denen die Teilnehmer eigene Ideen entwickeln konnten.

In Videosequenzen, die Quernheim kommentierte, wurde deutlich gemacht bzw. in Erinnerung gerufen, wie wertvoll gezielte Anleitungen für alle Beteiligten sind! Insbesondere der direkte Vergleich der gezielten Anleitung (Vorgespräch, Demonstration durch den Praxisanleiter, Durchführung der Maßnahme durch den Schüler und Nachgespräch) mit dem Lernen durch Beobachtung und dem Lernen durch Versuch und Irrtum hinterließ bei den TeilnehmerInnen einen bleibenden Eindruck. Quernheim konnte so eindeutig belegen, dass durch gezielte Anleitung der beste Lernerfolg erzielt werden kann, von dem nicht nur der Angeleitete profitiert, sondern auch die Patienten und das gesamte Stationsteam.

Im Verlauf des Tages stellte Quernheim viele kreative Möglichkeiten der Anleitung vor, die sicher auch den Schülern Spaß machen werden und die vor allen Dingen auch dann möglich sind, wenn eigentlich wenig Zeit für die Anleitung zur Verfügung ist.

Ein Appell Quernheims richtete sich an alle examinierten Kolleginnen und Kollegen auf den Stationen, an die Stations- und Pflegedienstleitungen, die Arbeit der Praxisanleiter wann immer möglich zu unterstützen und auch selbst die Chancen zur Anleitung von Schülerinnen und Schülern wahrzunehmen. Die Wertschätzung der Arbeit der PraxisanleiterInnen und der wertschätzende Umgang mit Schülerinnen und Schülern sei wesentlicher Teil der Unternehmenskultur des Ausbildungsbetriebes.

Am Ende des Tages zogen ausnahmslos alle Teilnehmer ein positives Fazit! Angeregt und bepackt mit vielen neuen Ideen verabschiedeten die Praxisanleiter/Innen den Referenten mit großem Applaus!