• Kliniken

    Unsere Kliniken in Iserlohn und Menden.

    Zur Seite
  • Altenpflege

    Unsere Pflegeeinrichtungen in Iserlohn, Menden und Balve.

    Zur Seite
  • Service-Wohnen

    Unsere Einrichtungen in Iserlohn, Menden und Balve.

    Zur Seite
  • Pflegefachschule

    Unser Ausbildungszentrum in Iserlohn.

    Zur Seite
  • Ärzteportal

    Unser Kommunikationsportal für Zuweiser.

    Zur Seite

WDR-Fernsehteam zu Gast im St. Vincenz Krankenhaus Menden

Dr. Andreas Wallasch stellt neue Behandlungsmethode gegen Sodbrennen vor

Ein Kamerateam des WDR war am Dienstag zu Gast bei Dr. Wallasch, Chefarzt der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie im St. Vincenz Krankenhaus Menden. Seine neue Behandlungsmethode gegen Sodbrennen, die LINX-Magnetkette, hat für so viel Aufmerksamkeit gesorgt, dass Dr. Wallasch am Mittwochabend sogar Studiogast in der Sendung „Lokalzeit Südwestfalen“ war, um dort seine neue Behandlungsmethode live zu erklären.

Schuld am Sodbrennen ist eine Schwäche des Schließmuskels, der sich am Übergang von Speiseröhre und Magen befindet und verhindert, dass Flüssigkeiten wie beispielsweise Magensäure zurück in die Speiseröhre gelangen. „Man kann sich diesen Muskel vorstellen wie ein Ventil, der sofort nach dem Schlucken die Speiseröhre wieder abschließt. Bei Patienten mit der Refluxkrankheit schließt dieser Muskel aber nicht mehr richtig“, sagt Dr. Andreas Wallasch.

Geringer Aufwand, großer Effekt

Gemeinsam mit Dr. Sabine Redemann, Chefärztin der Gastroenterologie am St. Vincenz Krankenkaus, bekämpft Dr. Wallasch schon seit Jahren erfolgreich die Refluxkrankheit. Mit dem so genannten LINX Reflux Managementsystem bietet er eine neue Behandlungsmethode an, die die Symptome lindert. „Das LINX Reflux Managementsystem ist eine kleine magnetische Kette, die während einer kurzen Operation um den Schließmuskel des Magens gelegt wird“, sagt er. Die Kette unterstützt den Muskel, geschlossen zu bleiben, öffnet sich aber, um normales Schlucken zu ermöglichen.

Magnetkette sorgt für mehr Lebensqualität

Ein großer Eingriff ist die Operation nicht, wie Dr. Wallasch sagt: „Wir operieren mithilfe der Schlüssellochtechnik, das heißt wir machen nur einen minimalen Schnitt. Zudem kann sich der Patient direkt nach der Operation wieder normal ernähren.“ Anatomische Veränderungen des Magens sowie Nebenwirkungen bleiben ebenfalls aus. Angst sollte deshalb niemand vor der Operation haben. „Der Aufwand ist wirklich gering. Dafür ist das Ergebnis aber großartig und schenkt jedem Patienten wieder etwas mehr Lebensqualität. Hierbei sei noch erwähnt, dass wir seitenes des Herstellers das einzige zugelassene Implantationszentrum im Umkreis von mehr als 60 Kilometern sind.“

Wer den WDR-Beitrag verpasst haben sollte kann sich diesen über folgenden Link anschauen:

Zur Sendung „Lokalzeit Südwestfalen vom Mittwoch, 25.01.2017